Nach dem Abendessen bin ich noch einmal zur Wanderdüne aufgebrochen. Ich hatte beide Kameras umgehängt, es war ein stürmischer Abend.

Abends am Leuchtturm auf der Rubjerg Knude

Das Licht und die Stimmung waren atemberaubend. Es waren vielleicht noch eine Handvoll Fotografen und ein paar Spaziergänger unterwegs, die sich gegen Wind und Sand Richtung Turm über die Düne kämpften.

Abends am Leuchtturm auf der Rubjerg Knude

Man darf da nicht zimperlich sein, erst recht nicht, wenn es um die eigene Ausrüstung geht. Ich habe nie eine Tasche dabei, wenn ich fotografiere. Nur im Auto werden die Kameras eingepackt.

Abends am Leuchtturm auf der Rubjerg Knude – Sandschichten der Wanderdüne

Bei diesem fliegenden Sand ist es daher wichtig, die Sonnenblenden als Schutz aufgesetzt zu haben. Zusätzlich benutze ich auf dem 90-280er einen UV-Filter und auf dem 24-90er einen Polarisationsfilter – ja sogar am Abend.

Abends am Leuchtturm auf der Rubjerg Knude – Ziegelsteine der alten Häuser auf der Düne

Der nimmt zwar etwas Lichtstärke, aber die Sensoren der Kameras haben genug Reserve. Auf jeden Fall die Objektivdeckel im Auto oder Rucksack lassen. Die sind bei so einem Einsatz sonst sofort weg.

Abends am Leuchtturm auf der Rubjerg Knude – Ziegelsteine der alten Häuser auf der Düne

Mit einem Brennweitenbereich von 24-280 mm kann man dann wirklich jede Perspektiv und Lichtstimmung einfangen.

Abends am Leuchtturm auf der Rubjerg Knude

Das Licht und die schnell wechselnden Wolken waren an diesem Abend faszinierend. Die Sonne war zwar eine Zeit hinter den Wolken verschwunden.

Abends am Leuchtturm auf der Rubjerg Knude – Sonnenuntergang bei Windstärke 8

Aber als ob der Regisseur die Fotografen für den fordernden Einsatz hier oben belohnen wollte, öffnete sich die Wolkendecke am Horizont noch einmal kurz und die untergehende Sonne schob sich für einen Aigenblick in den Mittelpunkt. So einen Moment vergisst man nicht mehr.