Der Ausblick vom Feuerhaus

Vom ehemaligen Feuerhaus des Leuchtturms hat man einen überwältigenden Ausblick über die einzigartige Küstenlandschaft um die Rubjerg Knude.

Mittags auf dem Leuchtturm auf der Rubjerg Knude – Blick Richtung Løkken

Die Steilküste ist in diesem Abschnitt den Naturgewalten überlassen und ändern fortwährend ihr Aussehen.

Mittags auf dem Leuchtturm auf der Rubjerg Knude – Blick Richtung Westen

Besonders an Tagen wie diesem 24. September 20 spürt man die Kraft, die vom Wind ausgeht.

Mittags auf dem Leuchtturm auf der Rubjerg Knude – Feuerhaus Richtung Westen

Die Nordsee ist mit schaumkronengespickten Wellen übersät und nagt bei Flut permanent an der Steilküste.

Mittags auf dem Leuchtturm auf der Rubjerg Knude – Feuerhaus Richtung Süden

Vom Feuerhaus kann man nun wieder auf das Meer blicken. Das war nicht immer so. Die Wanderdüne hat viele Jahre den Blick auf das Meer versperrt.

Mittags auf dem Leuchtturm auf der Rubjerg Knude – Feuerhaus-Details

Inzwischen hat der Sand den Turm hinter sich gelassen. Die Form der Dünen ist heute ein ganz andere als noch vor ein paar Jahren, sie hat deutlich an Breite gewonnen.

Mittags auf dem Leuchtturm auf der Rubjerg Knude – Blick Richtung Lønstrup

Aber die Küstenlinie hat auch viele Meter verloren. Im folgenden Bild sieht man links einen Parkplatz mit einem Wohnmobil. Dahinter stand etwas links davon die Marup Kirche. Die Kirche wurde abgebaut, die Grabsteine zusammengerückt. Sie stehen dort mit einem großen Anker, der früher vor der Kirche stand. In ein paar Jahren werden Sie auch nicht mehr dort sein, ebenso wie der Parkplatz und der Wanderweg.

Mittags auf dem Leuchtturm auf der Rubjerg Knude – Blick Richtung Lønstrup

Die Ferienhaussiedlung dahinter verliert Jahr um Jahr einige Häuser an der Kliffkante. Erst ab dem Ort Lønstrup beginnt der Küstenschutz mit großen Granitblöcken, dort ist die Küstenlinie seit den 1980er Jahren stabilisiert worden.

Mittags auf dem Leuchtturm auf der Rubjerg Knude – Blick aus den Fenstern auf die Nordsee

Der 120 Jahre alte Turm hat seit vielen Jahren keine Fenster mehr. Dadurch sind die Mauern Wind, Wetter und Sand ausgesetzt.

Mittags auf dem Leuchtturm auf der Rubjerg Knude – Blick aus einem Fenster auf die Nordsee

Über die letzten Jahrzehnte hat sich so eine einzigartige Atmosphäre innerhalb dieses Bauwerks entwickelt. Gerade beim Blick durch die Fensteröffnungen direkt unterhalb des Feuerhauses ergeben sich so beeindruckende Perspektiven, verstärkt durch das Licht und den stürmischen Wind an diesem Mittag.

Mittags auf dem Leuchtturm auf der Rubjerg Knude – Blick hinauf zur Kuppel

Noch ein Blick zurück zum Spiegel, der dort steht, wo früher das Leuchtfeuer den Schiffen den Weg gewiesen hat.